Trotz übereinstimmender Empfehlungen und zunehmender klinischer Belege werden SGLT2i- und GLP1-RA-Therapien bei Menschen mit Typ-2-Diabetes und kardiorenalen Komorbiditäten nur langsam angenommen. Auch bei denjenigen, die eine Zweitlinientherapie beginnen, sind die ethnischen Unterschiede noch relativ wenig erforscht. Ein Versäumnis, da ethnische Minderheitengruppen höhere Morbiditäts- und Mortalitätsraten im Zusammenhang mit Typ-2-Diabetes aufweisen.
Autoren
- Jens Dehn
Publikation
- InFo DIABETOLOGIE & ENDOKRINOLOGIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Das Gehirn und die Motivation zu essen
Warum ist Abnehmen so schwierig?
- Omaveloxolon bei Friedreich-Ataxie
Wirksamkeit und Sicherheit über 6 Jahre untersucht
- Psoriasis: Therapie mit Biologika und TYK-2-i
Verlaufsbeurteilungen anhand von aktuellen Langzeit- und Real-World-Daten
- Hypertonie: das Wichtigste für die tägliche Praxis
Meist ist frühe duale antihypertensive Therapie indiziert
- Escitalopram bei Angststörungen
Positiver Effekt, aber keine sofortige Symptomverbesserung
- Helicobacter-pylori-Infektion
Vereinfachte Doppeltherapie schlägt Vierfach-Regime
- Ältere Patienten mit atopischer Dermatitis
Weshalb der Einsatz von Biologika befürwortet wird
- Magenkarzinom