Die autoimmunhämolytische Anämie (AIHA) wird durch Autoantikörper mit und ohne Komplementaktivierung verursacht. Das Risiko für thromboembolische Komplikationen ist häufig erhöht. Bei der AIHA vom Wärmetyp gelten Kortikosteroide als Firstline-Therapie, bei der AIHA vom Kältetyp sind diese nicht wirksam, Rituximab hingegen schon. Wenn eine Assoziation mit einer zugrundeliegenden Erkrankung vorliegt, ist deren Behandlung abzuklären. Bei Fällen von AIHA mit schwerer Anämie ist zunächst gegebenenfalls eine Bluttransfusion erforderlich, wobei gewisse Sicherheitsvorkehrungen ratsam sind.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Kasuistik: Schluckauf nach Ketoazidose
Vernebeltes Lidocain bringt Linderung
- Hidradenitis suppurativa: Biologika reduzieren Entzündungsprozesse
Therapieempfehlungen richten sich nach dem Schweregrad und der entzündlichen Aktivität
- Schwindel als Leitsymptom: neues Konsensuspapier
Aktuelle Empfehlungen für das Handling im Praxisalltag
- Sponsored Content: Kassenzulässig in der Schweiz
SKYCLARYS™ VERLANGSAMT LANGFRISTIG DAS FORTSCHREITEN DER FRIEDREICH-ATAXIE
- Endometriumkarzinom, malignes Melanom und NSCLC im Fokus
Personalisierte mRNA‑ und Neoantigen‑Vakzinen in der Onkologie
- Konsequenzen für Pathophysiologie, Klinik und Therapie
Die inflammatorische Subgruppe der Major Depression
- Adhärenz von GLP1-RA
Hälfte der Patienten bricht Therapie innerhalb eines Jahres ab
- DGPPN-Kongress