Ernährung als möglicher Einflussfaktor auf die psychische Gesundheit ist seit Jahren Gegenstand intensiver Diskussion. Immer wieder wird vermutet, dass eine gesunde Diät depressive Symptome lindern oder gar die Entstehung einer Depression verhindern könne. Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit mit Metaanalysen im Journal of Affective Disorders hat nun den umfassendsten Überblick zur Frage vorgelegt, ob Ernährungsqualität tatsächlich ein relevanter Faktor für Depressionsverlauf und -prävention ist. Das Ergebnis fällt ernüchternd aus: Trotz zahlreicher Untersuchungen fehlt bislang überzeugende Evidenz.
Autoren
- Tanja Schliebe
Publikation
- InFo NEUROLOGIE & PSYCHIATRIE
- Depression und Angstörungen-Special
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