Ernährung als möglicher Einflussfaktor auf die psychische Gesundheit ist seit Jahren Gegenstand intensiver Diskussion. Immer wieder wird vermutet, dass eine gesunde Diät depressive Symptome lindern oder gar die Entstehung einer Depression verhindern könne. Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit mit Metaanalysen im Journal of Affective Disorders hat nun den umfassendsten Überblick zur Frage vorgelegt, ob Ernährungsqualität tatsächlich ein relevanter Faktor für Depressionsverlauf und -prävention ist. Das Ergebnis fällt ernüchternd aus: Trotz zahlreicher Untersuchungen fehlt bislang überzeugende Evidenz.
Autoren
- Tanja Schliebe
Publikation
- InFo NEUROLOGIE & PSYCHIATRIE
- Depression und Angstörungen-Special
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Seborrhoische Dermatitis bei Erwachsenen und Jugendlichen
Aktueller Kenntnisstand und neue Therapieansätze
- Plastische Chirurgie und Rekonstruktive Mikrochirurgie beim DFS
Funktioneller Extremitätenerhalt zwischen Infektkontrolle, Gefässmedizin und Resurfacing
- Orthobiologika bei Kniearthrose
PRP- und Hyaluronsäure-Injektionen als Bausteine in multimodalem Konzept
- Weichteilsarkome der unteren Extremität
Diagnostik, Subtypen und Therapieoptionen
- Psychische Abhängigkeit von KI-Assistenten, Smartphones und Kurzvideos
Algorithmen, Avatare und der entlastete Geist
- Das Gehirn und die Motivation zu essen
Warum ist Abnehmen so schwierig?
- Omaveloxolon bei Friedreich-Ataxie
Wirksamkeit und Sicherheit über 6 Jahre untersucht
- Psoriasis: Therapie mit Biologika und TYK-2-i