Exazerbationsschwere und -häufigkeit sind entscheidend für die Prognose der COPD, scheinen aber auch einen grossen Einfluss auf den Verlauf der Begleiterkrankungen zu haben. Es gibt zunehmend mehr Evidenznachweise, die belegen, dass COPD-Patienten ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse aufweisen, wobei Häufigkeit und Ausmass von Exazerbationen wichtige Prädiktoren sind. Eine optimale Behandlung der COPD scheint zugleich das Risiko von Begleiterkrankungen zu senken. Je nachdem kann eine Erweiterung der dualen Bronchodilatation durch inhalative Steroide oder Roflumilast als add-on sinnvoll sein.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Hypertonie: das Wichtigste für die tägliche Praxis
Meist ist frühe duale antihypertensive Therapie indiziert
- Escitalopram bei Angststörungen
Positiver Effekt, aber keine sofortige Symptomverbesserung
- Helicobacter-pylori-Infektion
Vereinfachte Doppeltherapie schlägt Vierfach-Regime
- Magenkarzinom
Wege der Präzisionsonkologie
- Endometriumkarzinom
Immunologische Treiber und neue Therapiepfade
- Bewegung bei Typ-1-Diabetes
Radfahrer und Läufer mit erhöhtem Hypoglykämierisiko
- Ozanimod bei schubförmig Multipler Sklerose
Zeichen verbesserter Verträglichkeit bei längerer Behandlung
- Wenn sich Basaliome als «difficult-to-treat» erweisen