Adipositas und demografische Alterung sind zwei globale Megatrends, die sich im Herz-Kreislauf-System in besonders ungünstiger Weise überschneiden. Beide Faktoren erhöhen unabhängig voneinander das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen, greifen aber auch auf gemeinsamen biologischen Ebenen ineinander: von der zellulären Seneszenz über mitochondriale Dysfunktion bis hin zu strukturellem kardialem und vaskulärem Remodeling. Das State-of-the-Art-Review von Ruperez et al. im European Heart Journal beleuchtet, wie Adipositas biologische kardiovaskuläre Alterung beschleunigt, welche mechanistischen Schnittmengen zu finden sind und welche metabolischen Therapiestrategien – von Kalorienrestriktion bis GLP-1-Rezeptoragonisten und SGLT2-Hemmern – diese Prozesse modulieren können.
Autoren
- Tanja Schliebe
Publikation
- CARDIOVASC
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Sponsored Content: RSV-Präventionsstrategien für alle Säuglinge¹
RSV-Schutz von Anfang an¹
- Vom Symptom zur Diagnose
Onkozytom
- Arterielle Elastizität, Gefässalterung, Endothelfunktion
Longevity und Herz-Kreislauf-Gesundheit 2025
- KI-gestützte Risikostratifizierung bei Brustschmerz in der Notaufnahme
Leistungsfähigkeit eines vollautomatischen ECG-Modells
- Alternative zu Insulin und GLP1
Von der β-Zelle ins Zentrum: Die vielseitige Rolle von Amylin
- Hormonbalance und Longevity
Altern ist keine Substitutionsdiagnose
- Kardiovaskuläres Risiko
Schlechte Nachrichten für junge Männer mit T2D
- Fallbericht