Die vielfältigen Krankheitsmanifestationen des systemischen Lupus erythematodes (SLE) sind im Wesentlichen eine Folge von Autoantikörpern, Immunkomplexen und Zytokinen. Neue Therapien greifen gezielt in die Immunpathogenese der komplexen Autoimmunerkrankung ein. Lange war Belimumab das einzige spezifisch für SLE zugelassene Biologikum. Inzwischen erhielt mit Anifrolumab ein weiterer monoklonaler Antikörper eine Zulassung in diesem Indikationsgebiet und zahlreiche weitere Wirkstoffkandidaten werden derzeit erforscht. Im Hinblick auf eine personalisierte Behandlungsstrategie gewinnt das Identifizieren von Biomarkern zunehmend an Bedeutung.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Geriatrische Patienten
Mikronährstoffversorgung im höheren Lebensalter
- Morbus Crohn: Langzeitergebnisse im Fokus
«Top-down»-Ansatz oder klassische Stufentherapie?
- SwissDiab-Studie: neue Analyse erschienen
Wie sind Diabeteskomplikationen mit der Lebensqualität assoziiert?
- Prä-Akklimatisation auf dem Mount Everest
Ausloten der physiologischen Grenzen
- Viloxazin bei ADHS
Eine nicht-stimulierende Option – aber mit geringer Evidenz
- Präklinische Studie zu Phytotherapeutikum
Wirkstoffkombination aus Pfefferminz- und Kümmelöl modifizierte fäkale Mikrobiota
- Kasuistik
Rituximab wirksam gegen IgG4-RD-Kolitis eingesetzt
- Sarkoidose