Die vielfältigen Krankheitsmanifestationen des systemischen Lupus erythematodes (SLE) sind im Wesentlichen eine Folge von Autoantikörpern, Immunkomplexen und Zytokinen. Neue Therapien greifen gezielt in die Immunpathogenese der komplexen Autoimmunerkrankung ein. Lange war Belimumab das einzige spezifisch für SLE zugelassene Biologikum. Inzwischen erhielt mit Anifrolumab ein weiterer monoklonaler Antikörper eine Zulassung in diesem Indikationsgebiet und zahlreiche weitere Wirkstoffkandidaten werden derzeit erforscht. Im Hinblick auf eine personalisierte Behandlungsstrategie gewinnt das Identifizieren von Biomarkern zunehmend an Bedeutung.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Pektanginöser Brustschmerz: liegt ein Herzinfarkt vor?
Von der Triage bis zur Sekundärprävention – ein aktuelles Update
- Maligne orale Plattenepithelkarzinome (OPSCC/HNSCC)
Innovative Therapieoptionen
- Akne vulgaris: topische und systemische Therapieoptionen
«Hot topics» im Fokus
- Asthma: GINA-Strategie 2026
Nicht nur Symptombehandlung, sondern auch Risikoreduktion im Visier
- Psychiatrische Selbstdiagnosen
Wenn ADHS und Autismus plötzlich «in» sind
- Xerosis cutis im höheren Lebensalter
Emollienzien mit Humectants wie Urea oder Glycerin: klinische Evidenz
- Kasuistik
Chronische eosinophile Pneumonie bei RA
- Kasuistik: sekundärer Pseudohypoaldosteronismus