Spinozerebelläre Ataxien stellen eine grosse Gruppe seltener, fortschreitender neurodegenerativer Erkrankungen dar, die das Kleinhirn und seine Verbindungen betreffen und sich überwiegend in einem zerebellären Syndrom manifestieren. Neben der progressiven motorischen Behinderung, die sich in Gangunsicherheit, Gliedmassen-Inkoordination oder Dysarthrie äussert, wird die Erkrankung häufig vom Zerebellären Kognitiv-Affektiven Syndrom begleitet. Dies umfasst ein Spektrum kognitiver und neuropsychiatrischer Defizite, wobei Beeinträchtigungen exekutiver, sprachlicher und visuospatialer Funktionen im Vordergrund stehen.
Autoren
- Dr. Ulf Blanke
Publikation
- InFo NEUROLOGIE & PSYCHIATRIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Innovative orale Optionen bei Psoriasis: Icotrokinra und Zasocitinib
Erstklassige Immunmodulation mit Convenience vereint – bisherige Datenlage ist überzeugend
- Präklinische Studie zu Ginkgo-biloba-Spezialextrakt
Welche Rolle spielen Proanthocyanidine?
- Myasthenia gravis: immunmodulatorische Therapien zur Langzeitbehandlung
Erweiterte Möglichkeiten dank innovativer Wirkstoffklassen
- Sponsored Content: Kleine Atemwege können den Therapieerfolg beeinflussen
Asthma- und COPD-Therapie
- Plastische Chirurgie und Rekonstruktive Mikrochirurgie beim DFS
Funktioneller Extremitätenerhalt zwischen Infektkontrolle, Gefässmedizin und Resurfacing
- Interstitielle Lungenerkrankungen
Update idiopathische pulmonale Fibrose
- Ischämischer Schlaganfall: kleinere oder auch grössere Hirnarterien betroffen?
Aktuelle Studienbefunde zur intravenösen Lysetherapie mit Fibrinolytika
- Interview