Eosinophile galten über lange Zeit als zentrale Effektorzellen des Asthmas, wurden im klassischen Modell als direkte Schädiger des Epithels, als Verstärker bronchialer Hyperreagibilität und als Haupttreiber einer Typ-2-vermittelten Atemwegsentzündung interpretiert. Die wissenschaftliche Entwicklung der vergangenen zwei Dekaden hat dieses Bild differenziert, erweitert und in Teilen infrage gestellt. Sind Eosinophile in Wahrheit primäre Täter – oder lediglich Marker komplexerer immunologischer Muster? Eine neue Lancet-Publikation bringt etwas Licht ins Dunkel.
Autoren
- Tanja Schliebe
Publikation
- Asthma/COPD-Special
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- COPD
Auch eine einzige moderate Exazerbation kann Prädiktor für Mortalität sein
- HER2+-metastasierter Brustkrebs
Neue therapeutische Massstäbe durch SHR-A 1811
- Angina tonsillaris: klinisches Management
Konservative Therapie oder OP?
- Dermokosmetikum bei leichter bis mittelschwerer Akne
Effekte einer Anti-Pickel-Creme: randomisierte Split-Face-Studie
- Neuro-Ophthalmologie
Visual Snow Syndrom: Von der rätselhaften Störung zu wirksamen Therapieoptionen
- Thrombozyten- und Leukozyten-Anomalien
Klonale oder reaktive Ursachen?
- Gonarthrose und Coxarthrose: Update zur konservativen Behandlung
Schmerzlinderung, gezielte Bewegung und Entlastung
- Idiopathische und progressive Lungenfibrose (IPF/PPF)