Nach neueren Erkenntnissen wird das Reizdarmsyndrom zu den Störungen der Darm-Hirn-Achse gezählt. Stress, die Durchlässigkeit des Darms und Entzündungsprozesse spielen hierbei eine wichtige Rolle. Für die klinische Praxis wird eine umfassende diagnostische Abklärung empfohlen, bei welcher die subjektiven Krankheitsmodelle der Patienten einbezogen werden. Therapeutisch stehen neben der Symptomlinderung als nicht-medikamentöse Massnahmen unter anderem die kognitive Verhaltenstherapie zur Verfügung.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit
Update zu antirheumatischen Medikamenten
- Fibromyalgiesyndrom
Entwicklung, Diagnostik, Epidemiologie und Therapie einer Krankheitsentität
- Juvenile idiopathische Arthritis
Früherkennung und gezielte Behandlung im interdisziplinären Setting
- Störungen der Darm-Hirn-Interaktion
Rom-V-Kriterien: was wurde angepasst und was blieb unverändert?
- Tourette-Syndrom
Was hilft gegen diese Tic-Störung?
- Chronische Hepatitis B: Heilung in Sicht?
Phase-III-Studie zu zeitlich begrenzter Therapie mit Bepirovirsen verlief erfolgreich
- Fibromyalgiesyndrom
Entwicklung, Diagnostik, Epidemiologie und Therapie einer Krankheitsentität
- Angeborene Gefässfehlbildungen