Auch wenn es heutzutage gezielte genetische Tests gibt, basiert die Diagnose des Marfan-Syndroms nach wie vor hauptsächlich auf spezifischen klinischen Kriterien, insbesondere auf der revidierten Ghent-Klassifikation. Das breite phänotypische Kontinuum reicht von leichten Ausprägungen bis hin zu schweren und rasch fortschreitenden neonatalen Multiorganerkrankungen. Eine rechtzeitige Diagnose ist von entscheidender Bedeutung, um die Betroffenen adäquaten Behandlungsmassnahmen zuzuführen. Hierzu wird ein multidisziplinärer Ansatz propagiert.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Chronische Hepatitis B: Heilung in Sicht?
Phase-III-Studie zu zeitlich begrenzter Therapie mit Bepirovirsen verlief erfolgreich
- Fibromyalgiesyndrom
Entwicklung, Diagnostik, Epidemiologie und Therapie einer Krankheitsentität
- Angeborene Gefässfehlbildungen
Individualisierte Therapie vor einer geplanten Schwangerschaft
- Klinisch suspekte Arthralgien
«Watchful waiting» oder Intervention?
- Tumoren des Calcaneus
Diagnostische Herausforderungen seltener Fersentumoren
- Blutung im oberen GI-Trakt: Hämatemesis, Hämatochezie oder Meläna?
Von der Risikostratifizierung bis zum postendoskopischen Management
- Sponsored Content: Nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom (NSCLC)
Langfristiges Therapieansprechen unter Tepmetko® bei METex14-skipping Mutation
- Adipositas, Ernährung und psychische Gesundheit