Bei rund 80% aller Anämien handelt es sich um Eisenmangelanämien. Neben Fehlernährung oder Malabsorption kann ein erhöhter Eisenbedarf vorliegen oder es kommt aufgrund chronischer Blutungen zu Eisenverlusten. Wenn sich eine orale Eisentherapie nicht als zielführend erweist, werden zur Eisensubstitution intravenöse Zubereitungen eingesetzt. Heutzutage werden dextranfreie Eisenkomplexe bevorzugt, die nur ein geringes Risiko für eine anaphylaktoide Reaktion aufweisen.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
- InFo ONKOLOGIE & HÄMATOLOGIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Vom Symptom zur Diagnose
Abdominalschmerz – innere Hernien
- Künstliche Intelligenz bei COPD
Eine neue Ära der personalisierten Behandlung
- Multiple Sklerose
Spirulina als Adjuvans-Therapie? Reduzierung von Zytokin und Entzündung
- IBD und SARS-CoV-2
Schutzlos ausgeliefert
- Case Report
53-jährige Patientin mit palmoplantarer Keratodermie
- Swiss Medicine in Motion
Modul Migräne Bei Frauen
- Inkontinenz
Stuhlinkontinenz aus Sicht der Gastroenterologie
- Diagnostik respiratorischer Virusinfektionen