Das duktale Adenokarzinom des Pankreas (PDAC) zählt zu den aggressivsten Tumoren überhaupt. Noch immer liegt die Fünfjahresüberlebensrate im einstelligen Bereich. In den letzten Jahren hat sich jedoch ein Paradigmenwechsel vollzogen: Das PDAC wird nicht länger als einheitliche Erkrankung betrachtet, sondern als Ensemble unterschiedlicher molekularer Subtypen mit klar unterscheidbarer Biologie. Neue Genom-, Transkriptom-, Proteom-, Metabolom- und Immunom-Analysen verändern das Verständnis dieser Tumoren grundlegend – und eröffnen Perspektiven für eine präzisere, individuell gesteuerte Therapie.
Autoren
- Tanja Schliebe
Publikation
- InFo ONKOLOGIE & HÄMATOLOGIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Amyotrophe Lateralsklerose und Ernährung
Kalorienoptimierung bei ALS durch digitale Intervention
- Sponsored Content: Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV)
Implikationen von RSV für Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen
- «Vergessene Achse» zwischen Pflanzenstoffen, Darm und Systemgesundheit
Mikrobiom und Phytotherapie
- HIV: aktualisierte EACS-Leitlinie
Individualisierter Ansatz zur nachhaltigen Prävention und Versorgung
- Sponsored Content: Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV)
Krankheitslast bei Erwachsenen wird häufig unterschätzt
- Evidenzbasierte Diagnostik und Behandlung im medizinischen Setting
Angst- und Depressionsstörungen im Jugendalter
- Sponsored Content: Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV)
Wer ist “at risk”?
- Neuroenhancement