Die chronische Niereninsuffizienz ist eine progrediente Erkrankung mit erheblichen kardiovaskulären und renalen Risiken. Dieser Beitrag fasst praxisnah zusammen, wie die Diagnose mit einfachen Mitteln gestellt werden kann, welche pathophysiologischen Mechanismen dem fortschreitenden Funktionsverlust zugrunde liegen und wie nephroprotektive Maßnahmen der ersten (RAS-Blockade), zweiten (Azidosekorrektur) und dritten Generation (SGLT2-Hemmer) helfen können, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen und das Dialyseintervall hinauszuzögern.
Autoren
- Prof. Dr. med. Thomas Fehr
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Fallbeispiel
Diskoider Lupus erythematodes bei einer 38-Jährigen
- Hand- und Fingerverletzungen
Bleibende funktionelle Einschränkungen vermeiden
- Vom Antidiabetikum zur eigenständigen kardiorenalen Therapieklasse
Die Inkretin-Revolution in der Kardiologie
- Prostatakarzinom
Intrakrine und metabolische Tumoradaptation unter Androgendeprivation
- Alopecia areata bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
Neue Leitlinie ordnet Evidenzlage topischer und systemischer Therapien ein
- Kardiologie und Ernährung
Ultraverarbeitete Lebensmittel und kardiovaskuläres Risiko – die neue AHA-Position
- Aktinische Keratosen
Multiple AK-Läsionen feldgerichtet behandeln – Clearance und Convenience abwägen
- Adipositas: multimodaler und interdisziplinärer Ansatz