Ein fett- und zuckerreicher Ernährungsstil beeinflusst sowohl die homöostatischen Hunger- und Sättigungssignale im Hypothalamus als auch das hedonische Belohnungssystem, was zu persistierendem Hungergefühl und einem starken Verlangen nach hochkalorischen Lebensmitteln führt. Chronischer Stress potenziert die negativen Effekte einer fettreichen Ernährung und fördert die Gewichtszunahme durch bestimmte neuronale Prozesse. Aktuelle Daten deuten darauf hin, dass die neuronalen Veränderungen schwer reversibel sind, was den vielzitierten Jo-Jo-Effekt bzw. die Schwierigkeiten bei der langfristigen Gewichtserhaltung erklärt.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Vom Symptom zur Diagnose
Abdominalschmerz – äussere Hernien
- Mechanismen, Evidenz und therapeutische Konsequenzen
GLP-1-Rezeptoragonisten in der Kardiologie
- MASLD/MASH
Medikamentöse Therapieoptionen im Aufwind: spektakuläre Evidenznachweise
- Neue Wege der Neuroregeneration
CRISPR und Künstliche Intelligenz
- Asbestopfer
Bundesrat hat Änderung des UVG beschlossen
- Musik als Heilmittel gegen Krebs?
Musiktherapie in der Schweizer Onkologie
- Klinische Bedeutung, Pathophysiologie, Diagnostik und Management
Frailty bei COPD
- Blasenentzündungen und Harnwegsinfekte