Ein fett- und zuckerreicher Ernährungsstil beeinflusst sowohl die homöostatischen Hunger- und Sättigungssignale im Hypothalamus als auch das hedonische Belohnungssystem, was zu persistierendem Hungergefühl und einem starken Verlangen nach hochkalorischen Lebensmitteln führt. Chronischer Stress potenziert die negativen Effekte einer fettreichen Ernährung und fördert die Gewichtszunahme durch bestimmte neuronale Prozesse. Aktuelle Daten deuten darauf hin, dass die neuronalen Veränderungen schwer reversibel sind, was den vielzitierten Jo-Jo-Effekt bzw. die Schwierigkeiten bei der langfristigen Gewichtserhaltung erklärt.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
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