Ein fett- und zuckerreicher Ernährungsstil beeinflusst sowohl die homöostatischen Hunger- und Sättigungssignale im Hypothalamus als auch das hedonische Belohnungssystem, was zu persistierendem Hungergefühl und einem starken Verlangen nach hochkalorischen Lebensmitteln führt. Chronischer Stress potenziert die negativen Effekte einer fettreichen Ernährung und fördert die Gewichtszunahme durch bestimmte neuronale Prozesse. Aktuelle Daten deuten darauf hin, dass die neuronalen Veränderungen schwer reversibel sind, was den vielzitierten Jo-Jo-Effekt bzw. die Schwierigkeiten bei der langfristigen Gewichtserhaltung erklärt.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- SURPASS-CVOT
Tirzepatid versus Dulaglutid bei T2D mit ASCVD
- Sekundärprävention nach ACS: individuell optimiertes Lipidmanagement
Trend zu früher Kombinationstherapie und neue Strategien zur Lp(a)-Senkung
- Swiss Oncology in Motion
Modul SOiM Breast Cancer
- Pädiatrische Hirntumoren
Psychiatrie versus Neuroonkologie: Diagnostische Fallstricke
- Was die jüngsten Studien über das gesamte EF-Spektrum für die Praxis bedeuten
Herzinsuffizienz – das Evidenz-Update 2026
- Akuter ischämischer Schlaganfall
Alteplase und Tenecteplase auf dem gleichen Level
- CKD bei Typ-2-Diabetikern: evidenzbasierte optimierte Therapie
SGLT-2-i und GLP-1-RA: relevante Verbesserung renaler Endpunkte
- Wearables: Screening per Smartwatch?