Stuhlinkontinenz ist ein medizinisches Problem, das die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigt, jedoch aufgrund von Schamgefühl der Erkrankten oft undiagnostiziert und untherapiert bleibt. Schätzungen zufolge leiden in der Schweiz ca. 500’000 bis 700’000 Menschen unter einer Inkontinenz. Sie betrifft Personen aller Altersgruppen, tritt jedoch vermehrt im höheren Lebensalter auf. In der Gruppe der über 50-Jährigen sind mehr als doppelt so viele Frauen wie Männer betroffen. Gründe hierfür liegen oftmals in zurückliegenden Geburtstraumata, aber auch in der unterschiedlichen Anatomie.
Autoren
- Dr. med. Meenakshi Aggarwal
- Prof. Dr. med. Heiner Krammer
- Dr. med. Erdmute Entz
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Subsyndromale Angststörungen: Hausarzt als erste Anlaufstelle
Praxisnahe Empfehlungen für Diagnostik und Therapie
- Patientenzentrierte Visite in der Medizin
Die Versorgung auf den Patienten ausrichten
- Restless-Legs-Syndrom im Kindesalter
Zusammenhänge von Restless-Legs-Syndrom und Wachstumsschmerzen
- Zwischen Hoffnung und Evidenzlücken
Tinnitus und Phytotherapie
- Case Report
17-jähriger Patient mit Akne fulminans
- Onkologie
Studien-Updates vom ESMO-Kongress
- Hochdosierter Influenza-Impfstoff
Geringere Hospitalisierungsraten – auch bei Herzinsuffizienz
- Von Statinen bis Metformin