«Longevity» ist in der Medizin inzwischen weniger Anti-Aging-Marketing als eine sehr konkrete Frage der Präzisionsprävention: Welche pharmakologischen Interventionen verhindern (oder verzögern) kardiometabolische, renale, onkologische und funktionelle Endpunkte – und damit plausibel auch «biologisches Altern»? Der entscheidende Punkt für Ärztinnen und Ärzte: Nur ein Teil der «Longevity»-Diskussion basiert auf harten klinischen Endpunkten (Mortalität, MACE, HF-Hospitalisation, Progression CKD), während vieles aus Tiermodellen, Surrogatmarkern oder kleinen Humanstudien stammt. Im Folgenden eine strikt evidenzbasierte, praxisorientierte Einordnung – inklusive jener Substanzen, die im Mausmodell spektakulär waren oder in Teilen der Szene off-label verwendet werden.
Autoren
- Tanja Schliebe
Publikation
- Longevity-Special
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