Die Lyme-Borreliose wurde nach dem US-amerikanischen Städtchen Lyme benannt, nachdem dort Mitte der siebziger Jahre auffällig häufig Erkrankungsfälle mit Gelenkentzündungen nach Zeckenstichen auftraten. Es stellte sich heraus, dass es sich um ein Symptom einer komplexen Erkrankung handelt, die auch Haut und Nervensystem, Herz-Kreislaufsystem oder die Augen betreffen kann. Erst einige Jahre später gelang es, die durch Zecken übertragene Bakterienart Borrelia burgdorferi als Auslöser dieser Erkrankung ausfindig zu machen.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Vom Symptom zur Diagnose
Abdominalschmerz – Fokal noduläre Hyperplasie
- Hepatologie und Stoffwechsel
Mediterrane Ernährung bei MASLD/MASH – was die EASL-EASD-EASO-Leitlinie konkret fordert
- Peristomale Hautgesundheit
Präventive Pflegemöglichkeiten im Fokus
- Fallbeispiel
Diskoider Lupus erythematodes bei einer 38-Jährigen
- Hand- und Fingerverletzungen
Bleibende funktionelle Einschränkungen vermeiden
- Vom Antidiabetikum zur eigenständigen kardiorenalen Therapieklasse
Die Inkretin-Revolution in der Kardiologie
- Prostatakarzinom
Intrakrine und metabolische Tumoradaptation unter Androgendeprivation
- Alopecia areata bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen