Die Neurokardiologie ist ein vergleichsweise junges, interdisziplinäres Fachgebiet, das sich intensiv mit den (patho-)physiologischen Wechselwirkungen zwischen dem Nervensystem und dem kardiovaskulären System beschäftigt. Dass Emotionen und Stress das Herz beeinflussen können, ist medizinisch seit Jahrhunderten bekannt. Doch erst in den letzten Jahrzehnten hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass eine Vielzahl kardiovaskulärer Erkrankungen (z.B. Herzinsuffizienz, Bluthochdruck, Arrhythmien) und kardiovaskulärer Ereignisse (z.B. plötzlicher Herztod) in erheblichem Masse von neurogenen Mechanismen gesteuert wird.
Dir könnte auch gefallen
- Chronische und schwer heilende Wunden
Vorteile der ambulanten Unterdruck-Wundtherapie nutzen
- COPD
Auch eine einzige moderate Exazerbation kann Prädiktor für Mortalität sein
- HER2+-metastasierter Brustkrebs
Neue therapeutische Massstäbe durch SHR-A 1811
- Angina tonsillaris: klinisches Management
Konservative Therapie oder OP?
- Dermokosmetikum bei leichter bis mittelschwerer Akne
Effekte einer Anti-Pickel-Creme: randomisierte Split-Face-Studie
- Neuro-Ophthalmologie
Visual Snow Syndrom: Von der rätselhaften Störung zu wirksamen Therapieoptionen
- Thrombozyten- und Leukozyten-Anomalien
Klonale oder reaktive Ursachen?
- Gonarthrose und Coxarthrose: Update zur konservativen Behandlung