Die Therapie des Mammakarzinoms hat in den letzten zwei Jahrzehnten eine tiefgreifende Transformation durchlaufen. Während klinisch-pathologische Parameter lange Zeit die alleinige Grundlage für Therapieentscheidungen bildeten, bestimmen heute molekulare Diagnostik und personalisierte Therapiekonzepte zunehmend die Behandlung. Multigenomische Signaturen, Next-Generation-Sequencing und Liquid Biopsy haben die Risikostratifizierung neu definiert. Parallel wurden zielgerichtete Medikamente entwickelt, die präzise in onkogene Signalwege eingreifen. Hinzu kommen Antikörper-Wirkstoff-Konjugate und Immuncheckpoint-Inhibitoren, die das therapeutische Spektrum erweitern.
Autoren
- Tanja Schliebe
Publikation
- InFo ONKOLOGIE & HÄMATOLOGIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Akute nicht-spezifische Rückenschmerzen
Biopsychosoziales Konzept implementieren
- Neuropathische Schmerzen
Evidenzbasierte Neuromodulation auf Basis klinischer Studien und Real World Daten
- Psychedelika-assistierte Therapie
Aktueller Stand der PAT
- Fibromyalgiesyndrom
Entwicklung, Diagnostik, Epidemiologie und Therapie einer Krankheitsentität
- Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit
Update zu antirheumatischen Medikamenten
- Juvenile idiopathische Arthritis
Früherkennung und gezielte Behandlung im interdisziplinären Setting
- Innovative orale Optionen bei Psoriasis: Icotrokinra und Zasocitinib
Erstklassige Immunmodulation mit Convenience vereint – bisherige Datenlage ist überzeugend
- Störungen der Darm-Hirn-Interaktion