Die Therapie des Mammakarzinoms hat in den letzten zwei Jahrzehnten eine tiefgreifende Transformation durchlaufen. Während klinisch-pathologische Parameter lange Zeit die alleinige Grundlage für Therapieentscheidungen bildeten, bestimmen heute molekulare Diagnostik und personalisierte Therapiekonzepte zunehmend die Behandlung. Multigenomische Signaturen, Next-Generation-Sequencing und Liquid Biopsy haben die Risikostratifizierung neu definiert. Parallel wurden zielgerichtete Medikamente entwickelt, die präzise in onkogene Signalwege eingreifen. Hinzu kommen Antikörper-Wirkstoff-Konjugate und Immuncheckpoint-Inhibitoren, die das therapeutische Spektrum erweitern.
Autoren
- Tanja Schliebe
Publikation
- InFo ONKOLOGIE & HÄMATOLOGIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Vom Symptom zur Diagnose
Pneumologie – tracheale und bronchiale Verkalkungen
- Tinea capitis: aktuelle Leitlinienempfehlungen
Was gilt es bei erwachsenen Patienten zu beachten?
- Geriatrische Patienten
Mikronährstoffversorgung im höheren Lebensalter
- Morbus Crohn: Langzeitergebnisse im Fokus
«Top-down»-Ansatz oder klassische Stufentherapie?
- SwissDiab-Studie: neue Analyse erschienen
Wie sind Diabeteskomplikationen mit der Lebensqualität assoziiert?
- Prä-Akklimatisation auf dem Mount Everest
Ausloten der physiologischen Grenzen
- Viloxazin bei ADHS
Eine nicht-stimulierende Option – aber mit geringer Evidenz
- Präklinische Studie zu Phytotherapeutikum