Die Therapie der Multiplen Sklerose hat dank hochwirksamer Disease-Modifying Therapies, insbesondere Anti-CD20-Antikörpern, enorme Fortschritte gemacht. Für die meisten neu diagnostizierten Patienten ist ein Leben ohne Behinderung realistisch. Der Fokus verschiebt sich nun jedoch von der Verhinderung akuter Schübe zur Bekämpfung der schleichenden Behinderungsprogression. Neue Ansätze zielen auf zelluläre Mechanismen im ZNS und die Förderung der Remyelinisierung.
Autoren
- Dr. Ulf Blanke
Publikation
- InFo NEUROLOGIE & PSYCHIATRIE
Dir könnte auch gefallen
- Ischämischer Schlaganfall: kleinere oder auch grössere Hirnarterien betroffen?
Aktuelle Studienbefunde zur intravenösen Lysetherapie mit Fibrinolytika
- Interview
«Gleichwertig mit Goldstandards für Trauma»
- Psychologie: Emotional Freedom Techniques (EFT)
Emotionale Aufarbeitung mittels Tapping
- Systemischer Lupus (SLE): Was hat Diagnose- und Therapie-Toolbox zu bieten?
Treat-to-target – Konsensempfehlungen für GC-Tapering und Einsatz von DMARDs
- Interstitielle Lungenerkrankungen
Update idiopathische pulmonale Fibrose
- Psychedelika-assistierte Therapie
Aktueller Stand der PAT
- Psoriasis und Übergewicht: Effekte inkretinbasierter Therapien
Klinische Studien beleuchten das Potenzial von Semaglutid, Liraglutid und Tirzepatid
- Nicht‑kleinzelliges Lungenkarzinom (NSCLC)