Mit zunehmendem Alter verändern sich Zusammensetzung und Funktion des Darmmikrobioms, die Integrität der intestinalen Barriere und die systemische Immunregulation. Diese Veränderungen sind eng mit dem Konzept des «inflammaging» verknüpft – einer chronischen, niedriggradigen Entzündungsaktivierung, die mehrere Hallmarks of Ageing beeinflusst, darunter mitochondriale Dysfunktion, Zellseneszenz und Neuroinflammation. Auf der Ebene der Darm-Hirn-Achse verdichten sich Daten, dass Mikrobiom-assoziierte Mechanismen über Immun-, neuroendokrine und neuronale Signalwege Stimmung, Stressverarbeitung, kognitive Funktionen und das Risiko neurodegenerativer Erkrankungen modulieren können.
Publikation
- Longevity-Special
Dir könnte auch gefallen
- RSV-Infektion bei erwachsenen Risikopatienten
Impfung als einfache und sinnvolle Prophylaxe
- Ein fallbasierter, praxisnaher Überblick aus Kanada
Impfungen bei Herzpatienten
- Aknebehandlung: aktuelle Trends
Welche Rolle spielen Dermokosmetika?
- COPD: Therapie auf individuelle Merkmale abstimmen
Exazerbationsrisiko korreliert mit der Eosinophilenzahl und weiteren Faktoren
- Sponsored Content: Therapieresistente Depression (TRD)
Esketamin in Schweizer Behandlungsempfehlungen aufgenommen
- Neue therapeutische Targets und Senolytika im Fokus
Zelluläre Seneszenz
- Entwicklung eines Quintuple-Agonisten
Neue Strategie im Kampf gegen Adipositas und T2D
- Sponsored Content: RSV-Präventionsstrategien für alle Säuglinge¹