Mit zunehmendem Alter verändern sich Zusammensetzung und Funktion des Darmmikrobioms, die Integrität der intestinalen Barriere und die systemische Immunregulation. Diese Veränderungen sind eng mit dem Konzept des «inflammaging» verknüpft – einer chronischen, niedriggradigen Entzündungsaktivierung, die mehrere Hallmarks of Ageing beeinflusst, darunter mitochondriale Dysfunktion, Zellseneszenz und Neuroinflammation. Auf der Ebene der Darm-Hirn-Achse verdichten sich Daten, dass Mikrobiom-assoziierte Mechanismen über Immun-, neuroendokrine und neuronale Signalwege Stimmung, Stressverarbeitung, kognitive Funktionen und das Risiko neurodegenerativer Erkrankungen modulieren können.
Publikation
- Longevity-Special
Dir könnte auch gefallen
- Escitalopram bei Angststörungen
Positiver Effekt, aber keine sofortige Symptomverbesserung
- Helicobacter-pylori-Infektion
Vereinfachte Doppeltherapie schlägt Vierfach-Regime
- Magenkarzinom
Wege der Präzisionsonkologie
- Endometriumkarzinom
Immunologische Treiber und neue Therapiepfade
- Bewegung bei Typ-1-Diabetes
Radfahrer und Läufer mit erhöhtem Hypoglykämierisiko
- Ozanimod bei schubförmig Multipler Sklerose
Zeichen verbesserter Verträglichkeit bei längerer Behandlung
- Wenn sich Basaliome als «difficult-to-treat» erweisen
Mit innovativen Therapiestrategien zum Ziel
- Zukunftsgestaltung mit LLM & Co.