Trotz eines weltweiten Rückgangs der Prävalenz von Helicobacter pylori (H. pylori) ist die Infektion weiterhin weit verbreitet. Man geht davon aus, dass in Europa etwa jede dritte Person mit H. pylori besiedelt ist. Eine H. pylori-Infektion kann zu chronischer Gastritis führen und erhöht unbehandelt die Wahrscheinlichkeit, an Magenkrebs und peptischen Ulzera zu erkranken. Daher besteht bei einem Nachweis von H. pylori immer eine Therapieindikation. Aktuelle Studienbefunde unterstreichen die hohe Effektivität der H. pylori-Eradikation.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Multiples Myelom
Aktualisierte Studiendaten zu MRD‑gesteuerter Langzeittherapie
- Von Hypertonie zu Herzinsuffizienz?
Wann und wie interveniert werden soll
- Erste PTH-Ersatztherapie der Schweiz
Palopegteriparatid bei chronischem Hypoparathyreoidismus
- Fallbeispiel
Orofaziale Manifestationen des Phelan-McDermid-Syndroms
- Rauchstopp verringert kardiovaskuläre Risiken
Professionelle Unterstützung anbieten
- CKD und Bluthochdruck
Bidirektionale Wechselwirkungen im Blick behalten
- Atherosklerotische Koronarplaques bei Hochrisikopatienten
Wer profitiert von einer präventiven PCI?
- Ischämischer Schlaganfall: kleinere oder auch grössere Hirnarterien betroffen?