Ein Patient unter SGLT2-Hemmer-Therapie entwickelte eine euglykämische diabetische Ketoazidose, die letztlich zur Diagnose eines latenten Autoimmun-Diabetes bei Erwachsenen (LADA) führte. Die Fehldiagnose Typ-2-Diabetes verzögerte die notwendige Insulintherapie und erhöhte durch den Einsatz von SGLT2-Inhibitoren das Risiko für Ketoazidose, da diese Medikamente die Ketogenese begünstigen können, insbesondere bei bestehendem Insulinmangel. Der Fall unterstreicht die Bedeutung einer frühzeitigen Differenzierung von Diabetesformen mittels C-Peptid- und Antikörpertests.
Autoren
- Jens Dehn
Publikation
- InFo DIABETOLOGIE & ENDOKRINOLOGIE
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