Das Harnblasenkarzinom gehört zu den häufigen malignen Tumoren. Männer sind doppelt so oft betroffen als Frauen. Das wesentliche Symptom ist die Hämaturie als Mikro- oder schmerzlose Makrohämaturie. Schmerzen treten erst auf, wenn eine tumorbedingte Harnabflussbehinderung im oberen Harntrakt entsteht. Neben Röntgen, Ultraschall, CT und MRI hat sich auch die Harnleiter- und Nierenbecken-Spiegelung (Ureterorenoskopie) als wichtiges diagnostisches Verfahren etabliert.
Autoren
- Dr. med. Hans-Joachim Thiel
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Polyzystisches Ovarsyndrom 2025/2026
Neue Pathophysiologie, aktualisierte Diagnostik und das Zeitalter der Inkretinmimetika
- Herzinsuffizienz und Typ-2-Diabetes
Orales Semaglutid und kardiale Dekompensation bei Typ-2-Diabetes
- Atopische Dermatitis als Türöffner für atopische Kaskade?
AD-Trajektorien: Zusammenschau aktueller Erkenntnisse
- Neue Evidenz zu Deszensus, Harninkontinenz und der Zukunft der Rekonstruktion
Urogynäkologie und Beckenbodenchirurgie 2026
- Proteine in der Wundheilung
Führen spezielle Aminosäuren zum Erfolg?
- Fallbeispiel
Autosomal-rezessive polyzystische Nierenerkrankung: atypischer Phänotyp
- Aktuelle Evidenz, Risikoklassen und neue Beratungsoptionen
Hormonelle Kontrazeption und kardiovaskuläres Risiko
- Akute Otitis media: selbstlimitierender Verlauf vs. «Red Flags»