Angst- und depressive Störungen weisen überlappende Symptome und gemeinsame neurobiologische Pathways auf. Es wurde auch nachgewiesen, dass Angststörungen spätere Depressionen voraussagen und umgekehrt. Daher ist es nicht überraschend, dass Antidepressiva wirksam sind und bei Angstzuständen empfohlen werden, ebenso wie Medikamente gegen Angst bei Depressionen angeraten werden. Die Wirksamkeit des Anti-Angst-Medikaments Silexan war nun Gegenstand einer Studie zu schweren Depressionen (Major Depressive Disorder, MDD).
Autoren
- Jens Dehn
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Atherosklerotische Koronarplaques bei Hochrisikopatienten
Wer profitiert von einer präventiven PCI?
- Kolorektales Karzinom
Insulinresistenz, Adipositas und Progression
- Moderne Asthmatherapien
Neue Daten zu Biologika und Triple-Therapie
- Vom Symptom zur Diagnose
Abdominalschmerz – Fokal noduläre Hyperplasie
- Hepatologie und Stoffwechsel
Mediterrane Ernährung bei MASLD/MASH – was die EASL-EASD-EASO-Leitlinie konkret fordert
- Peristomale Hautgesundheit
Präventive Pflegemöglichkeiten im Fokus
- Fallbeispiel
Diskoider Lupus erythematodes bei einer 38-Jährigen
- Hand- und Fingerverletzungen