Angst- und depressive Störungen weisen überlappende Symptome und gemeinsame neurobiologische Pathways auf. Es wurde auch nachgewiesen, dass Angststörungen spätere Depressionen voraussagen und umgekehrt. Daher ist es nicht überraschend, dass Antidepressiva wirksam sind und bei Angstzuständen empfohlen werden, ebenso wie Medikamente gegen Angst bei Depressionen angeraten werden. Die Wirksamkeit des Anti-Angst-Medikaments Silexan war nun Gegenstand einer Studie zu schweren Depressionen (Major Depressive Disorder, MDD).
Autoren
- Jens Dehn
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Vom Symptom zur Diagnose
Differenzialdiagnostisch mehrdeutige intrapelvine Raumforderung
- Endokrinologie: APECED-assoziierter Hypoparathyreoidismus
Parathormon-Analogon korrigierte den Serumkalziumspiegel
- Transitorische ischämische Attacke
Umfassende Diagnostik kann Schlaganfallrisiko verringern
- Maligne Tumoren der Clavicula
Chirurgische Herausforderungen und Rezidivmuster
- Chronisches Handekzem: häufig, langwierig und belastend
Für das Langzeitmanagement sind steroidfreie antientzündliche Therapieoptionen essenziell
- Sponsored Content: Psoriasis und Psoriasis-Arthritis
Ein Schritt in Richtung PsA-Prävention? Erkenntnisse aus einer Real-World-Analyse1
- Alkoholkonsum unter Semaglutid
Auf Entzug dank GLP1-RA?
- Pektanginöser Brustschmerz: liegt ein Herzinfarkt vor?