Die Schizophrenie zählt zu den komplexesten und schwerwiegendsten psychiatrischen Erkrankungen. Trotz jahrzehntelanger Forschung sind viele ihrer Ursachen nach wie vor ungeklärt. In den letzten Jahren ist das Interesse an Biomarkern erheblich gewachsen, da sie die Möglichkeit bieten, Diagnostik, Prognose und Therapie auf eine objektivere und personalisierte Basis zu stellen. Genetische, neurobiologische, entwicklungsbezogene und epigenetische Faktoren spielen hierbei eine zentrale Rolle. Dieser Artikel fasst den aktuellen Stand der Forschung zusammen und zeigt Perspektiven auf, wie Biomarker künftig die klinische Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Schizophrenie revolutionieren könnten.
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