Die Schizophrenie zählt zu den komplexesten und schwerwiegendsten psychiatrischen Erkrankungen. Trotz jahrzehntelanger Forschung sind viele ihrer Ursachen nach wie vor ungeklärt. In den letzten Jahren ist das Interesse an Biomarkern erheblich gewachsen, da sie die Möglichkeit bieten, Diagnostik, Prognose und Therapie auf eine objektivere und personalisierte Basis zu stellen. Genetische, neurobiologische, entwicklungsbezogene und epigenetische Faktoren spielen hierbei eine zentrale Rolle. Dieser Artikel fasst den aktuellen Stand der Forschung zusammen und zeigt Perspektiven auf, wie Biomarker künftig die klinische Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Schizophrenie revolutionieren könnten.
Dir könnte auch gefallen
- Polyzystisches Ovarsyndrom 2025/2026
Neue Pathophysiologie, aktualisierte Diagnostik und das Zeitalter der Inkretinmimetika
- Herzinsuffizienz und Typ-2-Diabetes
Orales Semaglutid und kardiale Dekompensation bei Typ-2-Diabetes
- Atopische Dermatitis als Türöffner für atopische Kaskade?
AD-Trajektorien: Zusammenschau aktueller Erkenntnisse
- Neue Evidenz zu Deszensus, Harninkontinenz und der Zukunft der Rekonstruktion
Urogynäkologie und Beckenbodenchirurgie 2026
- Proteine in der Wundheilung
Führen spezielle Aminosäuren zum Erfolg?
- Fallbeispiel
Autosomal-rezessive polyzystische Nierenerkrankung: atypischer Phänotyp
- Aktuelle Evidenz, Risikoklassen und neue Beratungsoptionen
Hormonelle Kontrazeption und kardiovaskuläres Risiko
- Akute Otitis media: selbstlimitierender Verlauf vs. «Red Flags»