Immuncheckpoint-Inhibitoren (ICI) haben die onkologische Therapie revolutioniert, doch sprechen viele Patientinnen und Patienten nicht oder nur unzureichend auf diese Behandlungsform an. Resistenzmechanismen wie die Überexpression von PD-L1 oder immunsuppressiven Molekülen wie Galectin-9 begrenzen die Wirksamkeit. Ein neuartiger Ansatz zielt auf die gezielte intratumorale Gen-Editierung mithilfe von Nanopartikeln, die CRISPR-Cas-Komponenten direkt in Tumorzellen einschleusen und dort regulatorische Gene ausschalten. Eine aktuelle Studie liefert präklinische Evidenz, dass die kombinierte Ausschaltung von PD-L1 und Galectin-9 das Tumorwachstum signifikant hemmt und die Effektivität von ICI-Therapien verbessert.
Autoren
- Tanja Schliebe
Publikation
- InFo ONKOLOGIE & HÄMATOLOGIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Fokus-Update 2026
Echokardiografie in der Cardio-Onkologie
- Körperliche Aktivität bei IBD
Sport ist kein Mord, hilft aber auch nicht
- Sponsored Content: Onkologie
Shared Decision Making: Gemeinsam zu besseren Behandlungsergebnissen
- Weisser und schwarzer Hautkrebs
Biologie und moderne Therapieansätze
- Highlights vom AAD Annual Meeting
Atopische Dermatitis: interessante Neuigkeiten zu Wirkstoffkandidaten in Phase III
- Autoimmune Lebererkrankungen
Zukunftsweisende Therapieansätze für PBC, PSC und AIH: Was gibt es Neues?
- Myelofibrose
Mutationen und molekulare Diagnostik in der Therapieentscheidung
- Psoriasis im Zeitalter der Präzisionsmedizin