Die Parkinson-Krankheit (auch Morbus Parkinson oder kurz PD) ist eine neurodegenerative Erkrankung, die durch einen progressiven Verlust dopaminerger Neurone in der Substantia nigra pars compacta gekennzeichnet ist. Als Schlüsselprozess in der Krankheitsentstehung und -progression wird zunehmend der oxidative Stress diskutiert. Dieser wird durch multiple Faktoren ausgelöst und aufrechterhalten, darunter mitochondriale Dysfunktionen, fehlerhafter Dopaminstoffwechsel und chronische Neuroinflammation. Das dadurch entstehende Ungleichgewicht zwischen reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) und antioxidativen Abwehrsystemen führt zu ausgeprägten zellulären Schäden, die letztlich die Degeneration dopaminerger Zellen vorantreiben. Trotz intensiver Forschung existiert bislang keine kurative Therapie.
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