Die Diagnosekriterien des Restless-Legs-Syndroms (RLS) wurden überarbeitet und in einer Konsensuskonferenz abgestimmt. Die frühere Unterteilung in primäre und sekundäre RLS-Formen wurde durch ein Konzept ersetzt, nach welchem RLS durch Interaktionen zwischen genetischen und Umweltfaktoren sowie Komorbiditäten entsteht. Die Bezeichnung ‹sekundäres RLS› soll nicht mehr verwendet werden. Als medikamentöse ‹Firstline›-Therapieoptionen gelten die Substitution eines vorliegenden Eisenmangels, sowie der Einsatz von Non-Ergot-Dopaminagonisten respektive von Pregabalin oder Gabapentin.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
- InFo NEUROLOGIE & PSYCHIATRIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Sponsored Content: Onkologie
Shared Decision Making: Gemeinsam zu besseren Behandlungsergebnissen
- Weisser und schwarzer Hautkrebs
Biologie und moderne Therapieansätze
- Highlights vom AAD Annual Meeting
Atopische Dermatitis: interessante Neuigkeiten zu Wirkstoffkandidaten in Phase III
- Autoimmune Lebererkrankungen
Zukunftsweisende Therapieansätze für PBC, PSC und AIH: Was gibt es Neues?
- Myelofibrose
Mutationen und molekulare Diagnostik in der Therapieentscheidung
- Psoriasis im Zeitalter der Präzisionsmedizin
Systemische Therapie bei Patienten mit Komorbiditäten: was ist die beste Wahl?
- Die Amalfi-Studie und die Grenzen des digitalen Screenings auf Vorhofflimmern
Fernüberwachung auf Vorhofflimmern: viel Detektion, wenig Schlaganfallprävention?
- MASH