Pityriasis rubra pilaris ist eine seltene papulosquamöse Erkrankung, die durch eine grosse Variabilität gekennzeichnet ist. Das klinische Spektrum reicht von einem lokalisierten Befall der Extremitäten bis hin zu erythrodermatischen Formen. Häufig erweist sich die Behandlung als schwierig. Aktuell gelten orale Retinoide als systemische Erstlinientherapie. Bei therapierefraktären Verläufen werden zunehmend auch Biologika eingesetzt – im vorliegenden Fall als add-on zu Acitretin.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- DERMATOLOGIE PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Osteoporoserisiko bei autoimmunen Lebererkrankungen
Bei PBC, PSC und AIH stets die Knochendichte bestimmen
- Kasuistik: Komplikation nach Typ-2-Diabetes
Topische Kortikosteroide führen zu Ketoazidose
- NSCLC
Bispezifische Antikörper bei seltenen EGFR‑Mutationen
- Typ-2-Diabetes – glykämische Kontrolle und Vorbeugung von Folgeerkrankungen
Pleiotrope kardio- und nephroprotektive Effekte von SGLT-2-i und GLP-1-RA nutzen
- Subsyndromale Angststörungen: Hausarzt als erste Anlaufstelle
Praxisnahe Empfehlungen für Diagnostik und Therapie
- Patientenzentrierte Visite in der Medizin
Die Versorgung auf den Patienten ausrichten
- Restless-Legs-Syndrom im Kindesalter
Zusammenhänge von Restless-Legs-Syndrom und Wachstumsschmerzen
- Zwischen Hoffnung und Evidenzlücken