Aspergillus species können vielfältige Erkrankungen hervorrufen. Darunter ist die invasive pulmonale Aspergillose (IPA) bei immunsupprimierten Patienten die häufigste opportunistische Infektion durch Schimmelpilze und durch ein akutes Eindringen von Hyphen in humanes Gewebe charakterisiert. Entsprechend erfolgt der letztgültige Nachweis einer IPA histologisch. Der alleinige Nachweis von Aspergillus auf einer äusseren Oberfläche ist nicht hinreichend zur Diagnosestellung. Wird die Anwesenheit von Aspergillus in einem Probenmaterial gezeigt, so lenkt die richtige Einordnung des Befundes die weitere Diagnostik und Therapie.
Autoren
- Dr. med. Jannik Stemler
- Univ.-Prof. Dr. med. Oliver A. Cornely
- Dr. med. Michaela Simon
Publikation
- InFo ONKOLOGIE & HÄMATOLOGIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Zukunftsgestaltung mit LLM & Co.
KI im klinischen Alltag: Friend or Foe?
- Colitis ulcerosa: aktuelle Evidenz zu antientzündlichen Therapien
Remissionsinduktion und -erhalt mit Biologika und JAK-i
- Bronchiektasen
Neue Strategien gegen die neutrophile Inflammation
- Sponsored Content: Atopische Dermatitis
Upadacitinib bei atopischer Dermatitis: Sicherheit im klinischen Kontext
- IBD im Kindesalter
Pneumokokkenimpfung ohne negative Folgen
- Seborrhoische Dermatitis bei Erwachsenen und Jugendlichen
Aktueller Kenntnisstand und neue Therapieansätze
- Plastische Chirurgie und Rekonstruktive Mikrochirurgie beim DFS
Funktioneller Extremitätenerhalt zwischen Infektkontrolle, Gefässmedizin und Resurfacing
- Orthobiologika bei Kniearthrose