Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (chronic obstructive pulmonary disease, COPD) ist eine durch vornehmlich inhalierte Noxen in Kombination mit Umweltfaktoren und genetischen Prädispositionen hervorgerufene chronisch entzündliche Multisystemerkrankung. Das Vorliegen einer solchen Erkrankung bedeutet, dass bei der Behandlung der COPD die mit ihr assoziierten Komorbiditäten sowohl bei der Diagnostik als auch Therapie berücksichtigt werden sollten. Zu nennen sind in erster Linie insbesondere kardiovaskuläre Komorbiditäten. Im fortgeschrittenen Stadium sind u.a. die Osteoporose und die Muskelhypotrophie bedeutende Komorbiditäten, die adressiert werden sollten.
Autoren
- PD Dr. med. Sebastian Fähndrich
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Osteoporoserisiko bei autoimmunen Lebererkrankungen
Bei PBC, PSC und AIH stets die Knochendichte bestimmen
- Kasuistik: Komplikation nach Typ-2-Diabetes
Topische Kortikosteroide führen zu Ketoazidose
- NSCLC
Bispezifische Antikörper bei seltenen EGFR‑Mutationen
- Typ-2-Diabetes – glykämische Kontrolle und Vorbeugung von Folgeerkrankungen
Pleiotrope kardio- und nephroprotektive Effekte von SGLT-2-i und GLP-1-RA nutzen
- Subsyndromale Angststörungen: Hausarzt als erste Anlaufstelle
Praxisnahe Empfehlungen für Diagnostik und Therapie
- Patientenzentrierte Visite in der Medizin
Die Versorgung auf den Patienten ausrichten
- Restless-Legs-Syndrom im Kindesalter
Zusammenhänge von Restless-Legs-Syndrom und Wachstumsschmerzen
- Zwischen Hoffnung und Evidenzlücken