Über die letzten Jahrzehnte ist die Häufigkeit von steatotischen Lebererkrankungen parallel zur Zunahme von Übergewicht, Diabetes und anderen Stoffwechselerkrankungen angestiegen. Es wird empfohlen, Risikopatienten gezielt zu screenen. In jüngerer Vergangenheit konnten erhebliche Fortschritte erzielt werden. Neuere Studien identifizierten Subtypen der MASLD mit unterschiedlichem kardiovaskulärem Risikoprofil. Im Bereich der medikamentösen Therapie der MASH ist mit der FDA- und EMA-Zulassung von Resmetirom ein wichtiger Durchbruch gelungen. Aber auch zu subkutan verabreichtem Semaglutid ist die Datenlage vielversprechend, wie aktuelle Interimsanalysen zeigen.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Psoriasisforschung: Was ist in der Pipeline?
Hochselektive orale TYK-Inhibitoren in Phase III
- Das Gehirn und die Motivation zu essen
Warum ist Abnehmen so schwierig?
- Omaveloxolon bei Friedreich-Ataxie
Wirksamkeit und Sicherheit über 6 Jahre untersucht
- Psoriasis: Therapie mit Biologika und TYK-2-i
Verlaufsbeurteilungen anhand von aktuellen Langzeit- und Real-World-Daten
- Hypertonie: das Wichtigste für die tägliche Praxis
Meist ist frühe duale antihypertensive Therapie indiziert
- Escitalopram bei Angststörungen
Positiver Effekt, aber keine sofortige Symptomverbesserung
- Helicobacter-pylori-Infektion
Vereinfachte Doppeltherapie schlägt Vierfach-Regime
- Ältere Patienten mit atopischer Dermatitis