Über die letzten Jahrzehnte ist die Häufigkeit von steatotischen Lebererkrankungen parallel zur Zunahme von Übergewicht, Diabetes und anderen Stoffwechselerkrankungen angestiegen. Es wird empfohlen, Risikopatienten gezielt zu screenen. In jüngerer Vergangenheit konnten erhebliche Fortschritte erzielt werden. Neuere Studien identifizierten Subtypen der MASLD mit unterschiedlichem kardiovaskulärem Risikoprofil. Im Bereich der medikamentösen Therapie der MASH ist mit der FDA- und EMA-Zulassung von Resmetirom ein wichtiger Durchbruch gelungen. Aber auch zu subkutan verabreichtem Semaglutid ist die Datenlage vielversprechend, wie aktuelle Interimsanalysen zeigen.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Colitis ulcerosa
Rgs14-Protein kann den Schweregrad verschlimmern
- Mastozytose
Innovative pathogenesebasierte Therapieansätze in der Pipeline
- Psychoonkologie
Kommunikation als Schlüssel zur Therapieadhärenz
- Mitwirkung des Patienten
Adhärenz in der Psychiatrie
- Vom Symptom zur Diagnose
Nierenzellkarzinom
- Lipidmanagement: ESC/EAS-Leitlinien-Update 2025
Neue Empfehlungen zu CVD-Risikoeinstufung, Lipidsenkung bei Statin-Intoleranz und hoFH
- Chronisch aktive MS-Läsionen
Neues Paradigma in Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose
- KI in der Neurologie