Berichte über den Missbrauch von Loperamid zum Zweck der Euphorisierung oder als Methadonersatz haben zuletzt zugenommen. Als Folge des missbräuchlichen Einsatzes kann es zu einer Dysregulation der Herzmuskelzellen kommen, was sich häufig als ventrikuläre Arrhythmien äussert. Aufgrund des μ-Agonismus von Loperamid stehen supratherapeutische Dosen auch im Verdacht, eine Sphinkter-Oddi-Dysfunktion und eine Prädisposition für Pankreatitis zu induzieren.
Autoren
- Jens Dehn
Publikation
- GASTROENTEROLOGIE PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Kasuistik: Mukoviszidose im Erwachsenenalter
Rezidivierende Pneumonien als Ausdruck einer CF
- Long-Covid-/Fatigue-Sprechstunde
Innovativer Ansatz: Neuroplastizität und Predictive Processing
- T-Zell-Lymphome
Diagnostische Herausforderungen und neue therapeutische Optionen
- Interhirn-Synchronität
Zwei Gehirne, ein Gedanke
- Atopische Dermatitis bei Kindern und Erwachsenen
Topisch anwendbare «Small Molecules»: Januskinasen oder PDE-4 als Target?
- Dermatomyositis
Glukokortikoide über mehr als ein Jahr
- Sponsored Content: Hypertrophe Kardiomyopathie
Warum immer noch viele HCM-Patient:innen übersehen werden
- Sponsored Content: Eslicarbazepinacetat (Zebinix®)