Pruritus der Kopfhaut ist eine häufig anzutreffende Symptomatik im dermatologischen Alltag. Das Spektrum möglicher Ursachen ist sehr breit. Vázquez-Herrera et al. haben basierend auf einer Sekundäranalyse die sechs häufigsten Ursachen identifiziert, welche sie unter dem Akronym «SCALLP» zusammenfassen. Wenn keine dieser Diagnosen zutrifft, muss man den Fächer aufmachen. Es kann sich eine oder mehrere einer Vielzahl dermatologischer oder systemischer Erkrankung dahinter verbergen.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- DERMATOLOGIE PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Herzinsuffizienz und Typ-2-Diabetes
Orales Semaglutid und kardiale Dekompensation bei Typ-2-Diabetes
- Atopische Dermatitis als Türöffner für atopische Kaskade?
AD-Trajektorien: Zusammenschau aktueller Erkenntnisse
- Neue Evidenz zu Deszensus, Harninkontinenz und der Zukunft der Rekonstruktion
Urogynäkologie und Beckenbodenchirurgie 2026
- Proteine in der Wundheilung
Führen spezielle Aminosäuren zum Erfolg?
- Fallbeispiel
Autosomal-rezessive polyzystische Nierenerkrankung: atypischer Phänotyp
- Aktuelle Evidenz, Risikoklassen und neue Beratungsoptionen
Hormonelle Kontrazeption und kardiovaskuläres Risiko
- Akute Otitis media: selbstlimitierender Verlauf vs. «Red Flags»
In welchen Fällen sind Antibiotika erforderlich?
- Prurigo nodularis: evidenzbasierte Behandlung