Vorhofflimmern ist 2025 der wichtigste behandelbare Risikofaktor für ischämische Schlaganfälle – und zugleich ein Gebiet, in dem Präzision den Unterschied macht. Die grossen Umwälzungen sind getan: Direkte orale Antikoagulanzien (DOAK) haben Vitamin-K-Antagonisten als Standard abgelöst. Doch die neuesten Leitlinien, Studien und Registerdaten verschieben den Schwerpunkt weg von der Frage «welches Mittel?» hin zur Frage «wie konsequent und korrekt anwenden?». Parallel ordnen integrierte Versorgungskonzepte wie der ABC-Pfad die Behandlung in einen patientenzentrierten Prozess ein, der OAK, Rhythmusstrategie und Komorbiditätsmanagement verbindet. Und während die klinische Forschung mit FXI/XIa-Inhibitoren weiterhin nach einer Sicherheitsreserve sucht, liefern die ersten Phase-3-Ergebnisse eine nüchterne Zwischenbilanz: Der Klassenbeweis steht noch aus.
Dir könnte auch gefallen
- Psoriasis: Therapie mit Biologika und TYK-2-i
Verlaufsbeurteilungen anhand von aktuellen Langzeit- und Real-World-Daten
- Hypertonie: das Wichtigste für die tägliche Praxis
Meist ist frühe duale antihypertensive Therapie indiziert
- Escitalopram bei Angststörungen
Positiver Effekt, aber keine sofortige Symptomverbesserung
- Helicobacter-pylori-Infektion
Vereinfachte Doppeltherapie schlägt Vierfach-Regime
- Magenkarzinom
Wege der Präzisionsonkologie
- Endometriumkarzinom
Immunologische Treiber und neue Therapiepfade
- Bewegung bei Typ-1-Diabetes
Radfahrer und Läufer mit erhöhtem Hypoglykämierisiko
- Ozanimod bei schubförmig Multipler Sklerose