Obwohl Demenz primär mit kognitiven und funktionellen Einbussen assoziiert wird, zeigt sich in der klinischen Praxis zunehmend ein erhöhtes Risiko für suizidale Gedanken, Suizidversuche und Suizidverstorbenenraten. Unterschiede in der Verteilung von Verhaltens- und psychologischen Symptomen bei den einzelnen Demenzsubtypen legen nahe, dass das Suizidrisiko nicht einheitlich ist. Am Beispiel der neueren systematischen Übersichtsarbeit und Metaanalyse von Nuzum et al. [1] wird untersucht, wie Alzheimer-Demenz, vaskuläre Demenz, Frontotemporale Demenz, Lewy-Body-Demenzen und Mischformen sich im Auftreten von Suizidalität unterscheiden und welche Konsequenzen sich daraus für Diagnostik, Prävention und Behandlung ergeben.
Autoren
- Tanja Schliebe
Publikation
- InFo NEUROLOGIE & PSYCHIATRIE
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