Im Rahmen des SOHC 2025 (Swiss Oncology & Hematology Congress) hielt Christoph Röllig vom Universitätsklinikum Dresden einen Vortrag zu aktuellen Entwicklungen bei der Diagnose und Therapie der minimalen Resterkrankung (MRD) bei akuter myeloischer Leukämie (AML); dabei hob er insbesondere deren prognostische Bedeutung hervor und zeigte auf, wie MRD‑Befunde – abhängig von dem genetischen Risiko – Entscheidungen zur allogenen Stammzelltransplantation beeinflussen können. Darüber hinaus betonte er das Potenzial präemptiver MRD‑basierter Strategien zur frühzeitigen Rückfallvermeidung, machte jedoch deutlich, dass deren zukünftiger Stellenwert sowie der Nutzen MRD‑gesteuerter Transplantationsentscheidungen massgeblich von laufenden Studien wie INTERCEPT abhängen wird.
Autoren
- Dr. oec. Odile Schwarz-Herion
Publikation
- InFo ONKOLOGIE & HÄMATOLOGIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Case Report
76-jähriger Patient mit pustulösem Hautausschlag
- Sponsored Content: Psoriasis
Dauerhafte Erscheinungsfreiheit auch bei betroffenen speziellen Hautarealen
- Antithymozytenglobulin bei Kindern mit T1D
Altes Medikament, neue Hoffnung
- Ginkgo biloba
Datenbasis präklinischer und klinischer Studien wird zunehmend grösser
- Digitale Biomarker
Kontinuierliches Monitoring durch digitale Biomarker in der MS-Versorgung
- Nutzen, Grenzen und Sicherheitsaspekte
Phytotherapie bei Herz-Kreislauf
- Ergebnisse der FOREST-HCM-Studie
Symptomatische obstruktive hypertrophe Kardiomyopathie
- Neuroprotektion, Resilienz und kognitive Gesundheit im Alter