Neben der Standardversorgung für alle ALS-Formen, gibt es insbesondere für die monogenetischen ALS-Formen deutliche Fortschritte durch die Entwicklung spezifischer genbasierter Therapieverfahren, aktuell insbesondere der ASO. Somit ist eine genetische Basisdiagnostik, zumindest der häufigsten Gene (SOD1, C9orf72, FUS, TARDP) für alle ALS-Patienten bei Diagnosestellung zu empfehlen.
Autoren
- PD Dr. med. Florian Schöberl, MHBA
- Prof. Dr. med. Peter Reilich, MA
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Dir könnte auch gefallen
- Morbus Parkinson: progredient und klinisch heterogen
Motorische und nicht-motorische Symptome individualisiert managen
- Typ-2-Diabetes und Herzinsuffizienz: eine bidirektionale Beziehung
Proaktive präventive Massnahmen können Krankheitslast eindämmen
- Demenz
Delir-Risiken und Behandlungsstrategien
- Darmkrebsfrüherkennung
Ergebnisse der populationsbasierten PREEMPT-CRC-Studie
- Studienreport: TBS v3 und v4 im Vergleich
Analyse von OsteoLaus-Studiendaten
- Atopische Dermatitis: bewährte Therapieprinzipien und Innovationen
Von der Versorgungsforschung zur Präzisionsmedizin
- SGLT2-Inhibitoren und Glukokortikoide
Schützende Wirkung auf die Nierenfunktion bleibt erhalten
- Studienreport: Nicotinamid zur Hautkrebsprävention