Die perioperative Stoffwechsellage ist ein entscheidender Prädiktor für das klinische Outcome nach herzchirurgischen Eingriffen. Insbesondere die Stress-Hyperglykämie – ein akuter Anstieg des Blutzuckers infolge chirurgischer und entzündlicher Stressreaktionen – korreliert eng mit erhöhten Komplikations- und Mortalitätsraten. Der Stress-Hyperglykämie-Quotient (SHR) verbindet akute Glukosewerte mit dem langfristigen glykämischen Status (HbA1c) und bietet somit eine robuste Methode, um das Sterberisiko kurz- und langfristig abzuschätzen. In dieser umfangreichen Zusammenfassung stellen wir die Kernergebnisse der aktuellen Studie von Pei et al. [4] dar und diskutieren, wie SHR-basierte Algorithmen helfen können, Patienten frühzeitig zu identifizieren und individualisierte Therapieentscheidungen zu treffen.
Autoren
- Tanja Schliebe
Publikation
- CARDIOVASC
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