Die perioperative Stoffwechsellage ist ein entscheidender Prädiktor für das klinische Outcome nach herzchirurgischen Eingriffen. Insbesondere die Stress-Hyperglykämie – ein akuter Anstieg des Blutzuckers infolge chirurgischer und entzündlicher Stressreaktionen – korreliert eng mit erhöhten Komplikations- und Mortalitätsraten. Der Stress-Hyperglykämie-Quotient (SHR) verbindet akute Glukosewerte mit dem langfristigen glykämischen Status (HbA1c) und bietet somit eine robuste Methode, um das Sterberisiko kurz- und langfristig abzuschätzen. In dieser umfangreichen Zusammenfassung stellen wir die Kernergebnisse der aktuellen Studie von Pei et al. [4] dar und diskutieren, wie SHR-basierte Algorithmen helfen können, Patienten frühzeitig zu identifizieren und individualisierte Therapieentscheidungen zu treffen.
Autoren
- Tanja Schliebe
Publikation
- CARDIOVASC
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Bronchiektasen
Neue Strategien gegen die neutrophile Inflammation
- Sponsored Content: Atopische Dermatitis
Upadacitinib bei atopischer Dermatitis: Sicherheit im klinischen Kontext
- IBD im Kindesalter
Pneumokokkenimpfung ohne negative Folgen
- Plastische Chirurgie und Rekonstruktive Mikrochirurgie beim DFS
Funktioneller Extremitätenerhalt zwischen Infektkontrolle, Gefässmedizin und Resurfacing
- Seborrhoische Dermatitis bei Erwachsenen und Jugendlichen
Aktueller Kenntnisstand und neue Therapieansätze
- Orthobiologika bei Kniearthrose
PRP- und Hyaluronsäure-Injektionen als Bausteine in multimodalem Konzept
- Weichteilsarkome der unteren Extremität
Diagnostik, Subtypen und Therapieoptionen
- Psychische Abhängigkeit von KI-Assistenten, Smartphones und Kurzvideos