Die Schizophrenie zählt zu den komplexesten und schwerwiegendsten psychiatrischen Erkrankungen. Trotz jahrzehntelanger Forschung sind viele ihrer Ursachen nach wie vor ungeklärt. In den letzten Jahren ist das Interesse an Biomarkern erheblich gewachsen, da sie die Möglichkeit bieten, Diagnostik, Prognose und Therapie auf eine objektivere und personalisierte Basis zu stellen. Genetische, neurobiologische, entwicklungsbezogene und epigenetische Faktoren spielen hierbei eine zentrale Rolle. Dieser Artikel fasst den aktuellen Stand der Forschung zusammen und zeigt Perspektiven auf, wie Biomarker künftig die klinische Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Schizophrenie revolutionieren könnten.
Dir könnte auch gefallen
- Migräne: mehr Lebensqualität dank multimodaler Versorgung
Breitere Auswahl an innovativen Migräneprophylaktika und Akuttherapien
- Therapie nicht-tumorbedingter Schmerzen
Für Schmerzen des Bewegungsapparates Opioide nicht leichtfertig verordnen
- Migräne
Fremanezumab bei komorbider Migräne und Depression
- Fallbeispiel
Moyamoya-Erkrankung bei einer 23-jährigen Patientin
- Dapagliflozin bei T2D und Herzinsuffizienz
Epikardiales Fett bei Patienten mit Typ-2-Diabetes und HF reduziert
- Ein Knotenpunkt biologischer Alterung
Mitochondriale Dysfunktion und Energiestoffwechsel
- Health Literacy
Förderung der Gesundheitskompetenz: von der abstrakten zur konkreten Ebene
- Pharmakologische Therapie