Ein fett- und zuckerreicher Ernährungsstil beeinflusst sowohl die homöostatischen Hunger- und Sättigungssignale im Hypothalamus als auch das hedonische Belohnungssystem, was zu persistierendem Hungergefühl und einem starken Verlangen nach hochkalorischen Lebensmitteln führt. Chronischer Stress potenziert die negativen Effekte einer fettreichen Ernährung und fördert die Gewichtszunahme durch bestimmte neuronale Prozesse. Aktuelle Daten deuten darauf hin, dass die neuronalen Veränderungen schwer reversibel sind, was den vielzitierten Jo-Jo-Effekt bzw. die Schwierigkeiten bei der langfristigen Gewichtserhaltung erklärt.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Gonarthrose und Coxarthrose: Update zur konservativen Behandlung
Schmerzlinderung, gezielte Bewegung und Entlastung
- Idiopathische und progressive Lungenfibrose (IPF/PPF)
Ein Instrument für die klinische Anwendung
- Rosazea – vielgestaltig und multifaktoriell
Topische und systemische Wirkstoffe: bewährte und neue Therapieansätze
- Lungenkrebs
Multidisziplinäre Teams in der Onkologie
- Von der Diagnostik zur personalisierten Therapie
Nuklearmedizinische Bildgebung bei Parkinson
- Psoriasis in schwierigen Lokalisationen: Nagelpsoriasis
IL-23 und IL-17 als Target –ausgewählte Studienbefunde
- Künstliche Intelligenz in der Diabetesprävention
Lebensstilinterventionen werden mit KI besser angenommen
- B-Zell-Lymphome