Die akute myeloische Leukämie (AML) bleibt eine der grössten Herausforderungen der Hämatologie. Trotz etablierter Chemotherapieprotokolle ist die Prognose vieler Patienten weiterhin ungünstig. In den letzten Jahren haben jedoch neue molekulare Klassifikationen, verfeinerte Risikostratifizierungen und der Einsatz zielgerichteter Substanzen die Behandlung entscheidend verändert. Der aktuelle Überblick fasst die wichtigsten diagnostischen, prognostischen und therapeutischen Entwicklungen zusammen und bietet Onkologen eine evidenzbasierte Grundlage für die klinische Praxis im Jahr 2025.
Autoren
- Tanja Schliebe
Publikation
- InFo ONKOLOGIE & HÄMATOLOGIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Osteoporoserisiko bei autoimmunen Lebererkrankungen
Bei PBC, PSC und AIH stets die Knochendichte bestimmen
- Kasuistik: Komplikation nach Typ-2-Diabetes
Topische Kortikosteroide führen zu Ketoazidose
- NSCLC
Bispezifische Antikörper bei seltenen EGFR‑Mutationen
- Typ-2-Diabetes – glykämische Kontrolle und Vorbeugung von Folgeerkrankungen
Pleiotrope kardio- und nephroprotektive Effekte von SGLT-2-i und GLP-1-RA nutzen
- Subsyndromale Angststörungen: Hausarzt als erste Anlaufstelle
Praxisnahe Empfehlungen für Diagnostik und Therapie
- Patientenzentrierte Visite in der Medizin
Die Versorgung auf den Patienten ausrichten
- Restless-Legs-Syndrom im Kindesalter
Zusammenhänge von Restless-Legs-Syndrom und Wachstumsschmerzen
- Zwischen Hoffnung und Evidenzlücken