Das Antiphospholipid-Syndrom (APS) ist eine lebensbedrohliche Autoimmunerkrankung der Blutgerinnung, die durch Thrombophilie gekennzeichnet ist. 2023 wurden erstmals seit 2006 neue internationale Klassifikationskriterien veröffentlicht. In Anbetracht des Risikos rezidivierender Thrombosen und Gefässverschlüsse gilt bei gesichertem APS in der Regel eine langfristige Gerinnungshemmung als Therapie der Wahl.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
- InFo RHEUMATOLOGIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Neuroendokrine Tumoren
Präzisionsmedizin in Diagnostik und Therapie
- Reizdarmsyndrom
Funktionelle Störung der Darm-Hirn-Interaktion – ein biopsychosoziales Konzept
- GLP1-Rezeptoragonisten
Positiver Einfluss auf Substanzkonsum und Abhängigkeit
- Schlafapnoe und kardiovaskuläre Erkrankungen
Atemlos durch die Nacht
- Diagnostik, Differenzierung und multimodale Therapie
Vulväre Erkrankungen und Vulvodynie
- Kopf-Hals-Plattenepithelkarzinom
Präzisionsimmuntherapie und lokale Behandlung
- Vom Symptom zur Diagnose
Abdominalschmerz – Prostatalipom
- Colitis ulcerosa: aktuelle Evidenz zu antientzündlichen Therapien