Das Rumination-Syndrom, abgeleitet vom lateinischen Verb «ruminare», ist eine Störung, die sowohl in der Klassifikation der «funktionalen gastrointestinalen Störungen» (ROME IV) als auch in den «Essstörungen» des Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, 5th Edition vorkommt. Klinisch äussert es sich durch wiederholtes Hochwürgen von unverdauter Nahrung, die dann wieder gekaut und entweder erneut geschluckt oder ausgespuckt wird. Die Störung wird häufig bei Kindern beschrieben, aber einige Studien berichten auch von Vorfällen bei Jugendlichen und Erwachsenen.
Autoren
- Dr. med. Daniele Riva
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Sponsored COntent: Erweitertes Therapiespektrum bei 5q-SMA
SPINRAZATM in höherer Dosierung zugelassen1
- Adrenogenitales Syndrom
Klinische Betreuung von der Geburt bis ins Erwachsenenalter
- Neue Zulassungen, aktuelle Studiendaten und ADC-Entwicklung
Antikörper-Wirkstoff-Konjugate in der gynäkologischen Onkologie
- Vom Symptom zur Diagnose
Pneumologie – Covid-19: ein Rückblick
- Bauchaorta-Aneurysmen in der Primärversorgung
Risikostratifiziertes Screening und Prophylaxe
- Kardiologie
Minimalinvasiv – der leise Triumph der modernen Herzchirurgie
- Plastische Chirurgie und Rekonstruktive Mikrochirurgie beim DFS
Funktioneller Extremitätenerhalt zwischen Infektkontrolle, Gefässmedizin und Resurfacing
- Altersbedingte neurokognitive Störungen