Das Rumination-Syndrom, abgeleitet vom lateinischen Verb «ruminare», ist eine Störung, die sowohl in der Klassifikation der «funktionalen gastrointestinalen Störungen» (ROME IV) als auch in den «Essstörungen» des Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, 5th Edition vorkommt. Klinisch äussert es sich durch wiederholtes Hochwürgen von unverdauter Nahrung, die dann wieder gekaut und entweder erneut geschluckt oder ausgespuckt wird. Die Störung wird häufig bei Kindern beschrieben, aber einige Studien berichten auch von Vorfällen bei Jugendlichen und Erwachsenen.
Autoren
- Dr. med. Daniele Riva
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
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