Die atopische Dermatitis ist mit einer Dysbiose des kutanen Mikrobioms assoziiert. Charakteristisch ist eine verminderte bakterielle Diversität, wobei häufig Staphylococcus aureus die dominierende Bakteriengattung ist. In einer aktuellen Studie konnte gezeigt werden, dass sich im Verlaufe einer Therapie mit Tralokinumab der Anteil an Staphylococcus aureus verringert. Damit einhergehend erhöhte sich die Diversität des Hautmikrobioms.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- DERMATOLOGIE PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Atopische Dermatitis als Türöffner für atopische Kaskade?
AD-Trajektorien: Zusammenschau aktueller Erkenntnisse
- Neue Evidenz zu Deszensus, Harninkontinenz und der Zukunft der Rekonstruktion
Urogynäkologie und Beckenbodenchirurgie 2026
- Proteine in der Wundheilung
Führen spezielle Aminosäuren zum Erfolg?
- Fallbeispiel
Autosomal-rezessive polyzystische Nierenerkrankung: atypischer Phänotyp
- Aktuelle Evidenz, Risikoklassen und neue Beratungsoptionen
Hormonelle Kontrazeption und kardiovaskuläres Risiko
- Akute Otitis media: selbstlimitierender Verlauf vs. «Red Flags»
In welchen Fällen sind Antibiotika erforderlich?
- Prurigo nodularis: evidenzbasierte Behandlung
Zielgerichtete Therapieoptionen auf dem Vormarsch
- Seltene Epilepsie-Syndrome