Letztes Jahr wurde in der Schweiz für Morbus Crohn und Colitis ulcerosa der Integrin-Hemmer bzw. Leukozytenmigrations-Hemmer Vedolizumab zugelassen. Zudem sind Biosimiliars für Infliximab auf den Markt gekommen. Weiterhin wurde ein topisch wirksames Budesonid-Präparat auch für die Colitis ulcerosa zugelassen. Für die Colitis ulcerosa wird der als orales Medikament verfügbare JAK-Kinase-Inhibitor Tofacitinib vermutlich zugelassen werden. Für den Morbus Crohn wird es voraussichtlich zu einer Zulassung für den Anti-IL23 Antikörper Ustekinumab kommen. Diese neuen Präparate müssen in die Therapie-Algorithmen eingearbeitet werden. Es ist wichtig, ihre Eigenschaften zu kennen, um Patienten eine optimale Therapie bieten zu können.
Dir könnte auch gefallen
- Respiratorische Infekte: virale Bronchitis oder bakterielle Pneumonie?
Alte Gretchenfrage im Lichte aktueller Erkenntnisse
- Was Biomarker über «biologische Jugend» verraten – und was (noch) nicht
Epigenetische Alterung
- Amyotrophe Lateralsklerose und Ernährung
Kalorienoptimierung bei ALS durch digitale Intervention
- Sponsored Content: Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV)
Implikationen von RSV für Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen
- «Vergessene Achse» zwischen Pflanzenstoffen, Darm und Systemgesundheit
Mikrobiom und Phytotherapie
- HIV: aktualisierte EACS-Leitlinie
Individualisierter Ansatz zur nachhaltigen Prävention und Versorgung
- Sponsored Content: Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV)
Krankheitslast bei Erwachsenen wird häufig unterschätzt
- Evidenzbasierte Diagnostik und Behandlung im medizinischen Setting